[Songtext zu „Judas“]
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\n[Intro: Blazin'Daniel]
\nDu warst für lange Zeit ein Teil in meinem Leben, Artjom
\nUnd der erste richtige Kumpel, mit dem ich meine Leidenschaft und Liebe zu Rap und dem Schreiben an Songtexten bis an Limit teil'n konnte. Wir war'n ein Team und wir wurden sehr gute Freunde. Wir lernten uns gemeinsam mit Laura und Maike bei dir in Wedel kenn'n und schätzen. Waren zu der Zeit auf ein und derselben Wellenlänge. Hab'n uns gepusht und gefeiert bis zum geht nicht mehr. Jeder hat gewusst, zusamm'n sind wir ein unschlagbares Tag-Team. Wir hatten ein paar wirklich geile Jahre mit viel'n geil'n Songs zusamm'n. Aber Menschen ändern sich, so wie du und so wie ich und so kam es dazu, dass die einst dagewesene Harmonie trotz mehrerer Versuche, der Vergang'nheit angehören sollte. Zu viele Differenzen zwischen uns und Komplikation'n menschlich gesehen, also beschlossen wir die Wege zu trenn'n. Ich ließ dich dein Ding machen, respektierte dich aber weiterhin. Jedem, der mich auf uns ansprach sagte ich höflich, dass einfach alles seine Zeit hat, und es einfach nicht mehr gepasst hat mit uns. Aber du fingst immer wieder öffentlich an, darauf rumzureiten wie peinlich du „Armageddon“ fandest. Nur weil ich da wie in hundert anderen Rapvideos mal mit 'ner Knarre rumgelaufen bin? (Shame on you) Wie kaputt bist, du Junge? Ich beschränke mich einfach nicht wie du auf das immer gleiche wiederkehrende Thema. Artjom, bis jetzt habe ich noch aus Respekt vor dem, was wir waren. Unsere Geschichte reflektiert, aber die Vergang'nheit wiegt die Gegenwart nicht auf. Du hast so oft schlecht über mich geredet, dass man meinen könnte, ich wäre dein fucking Leben gewesen. Du hattest die Chance auf Frieden mit mir, aber hast den Krieg gewählt. Aber, hey, zum Glück schenkst du mir ja keine Aufmerksamkeit mehr, du Spast. Soll ich mal anfang'n zu lachen? Leben und leben lassen war mit dir Narzissten doch überhaupt nicht möglich. Du willst lachen über mich und meine Kunst? Oh, Artjom, ich werde an dir ein so großes Exempel statuier'n, dass dir dein dreckiges Grinsen von ganz alleine aus der Fresse fällt. Blazin'Daniel lässt sich gar nichts mehr von dir gefall'n. Nach diesen achtundzwanzig Minuten wird den Leuten gar nichts anderes mehr übrig bleiben, als sich mit runterhängender Kinnlade zu fragen: „Oh mein fucking Gott, was war das grade?“ Ich brauche dich nicht, Artjom. Ich bin lyrisch so mächtig, dass ich dich in alle Einzelteile zerfetzen werde
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\n[Part 1: Blazin'Daniel]
\nDu warst nie bereit für diesen Krieg
\nDoch heute haben sie dich eingeholt, die Geister, die du riefst
\nDu sagst, die Leute hab'n mittlerweile gecheckt, was für ein Mensch ich bin?
\nAlles klar, dann woll'n wir ihn'n mal zeigen, welcher Mensch du bist
\nIm Leben heißt es oft, der Klügere gibt nach
\nAber schweigst du zu lange, werden Lügen plötzlich wahr
\nPsychisch fühl' ich mich am Arsch und das wissen viele hier
\nDoch geht es um die Ehre, fülle ich die Magazine, stirb
\nDu hast ein'n Löwen aufgeweckt
\nIch werd' dich physisch nicht verletzten, nein, ich töte dich mit Rap
\nUnd erschaffe nebenbei den größten Disstrack aller Zeiten
\nDas Video dreh' ich selbst und lass' dich Pisser es dann teilen, Artjom
\nIch lass' mich nicht mehr vorführen, Bruder
\nDeine Kurzwahltaste, dreimal sechs und ein Wort, Judas
\nDu warst leider immer schon ein Egoist
\nDoch sieh mir heute zu, wie ich dein Leben fick', Rest in Peace
\nIm Leben brauchst du Eier, um Entscheidungen zu treffen
\nIch hab' mich entschieden und bin bereit dich zu bekämpfen
\nDu bist der Teufel, Artjom, doch hab‘' ch mal vor dir geweint
\nVor langer Zeit, doch spiegelt das heut nicht mehr die Wirklichkeit
\nGetrennte Wege einzuschlagen
\nWar das Beste für uns zwei, endlich wieder frei und atmen
\nIch konnt mich von deiner Diktatur-Freundschaft befrei'n
\nDenn war man mit dir nicht d'accord, war die Freundschaft schnell vorbei
\nDer Diktator und die Freundschaft, die echt Tonnen wog
\nFiel'n von meinen Schultern, deshalb schien bei mir die Sonne, Bro
\nDeine neunmal kluge Art lässt dich jetzt achtkantig auf's Maul fliegen
\nDu brauchst 'ne Lektion, falscher Bruder, und ich brauch' Frieden
\nUnd für diesen Frieden ziehe ich heut in den Krieg
\nDu warst mein Freund, doch jetzt ist Beef und deshalb häut' ich dich wie Vieh
\nDieses Monument wird kein freundlicher Release
\nGenau in diesem Augenblick denkst du nur: „Was läuft hier grade schief?“
\n„Armageddon“ hat dir 2015 dermaßen den Kopf gefickt
\nDass du Kommis tippst wie ein Journalist
\nDenn du bist was Themenvielfalt und Entwicklung angeht auf dem Level eines Höhlenmenschen
\nKnie nieder vor dem König, Faggot
\nDenn du nimmst es mit mir nicht auf
\nOb lyrisch, psychisch, physisch, überall schlage ich dir auf's Maul
\nFür mich stellst du gar nichts weiter da, als einen Zirkusclown
\nIch radier‘ dich aus und es wirkt vertraut (Boomerang)
\nBeschämend deine peinlichen Versuche, mein'n Rap anzuzweifeln
\nWir sind erst im Intro und ich fange grad erst an zu schreiben
\nArtjom, das was du hier grad erlebst, hast du dir eingebrockt
\nIch bin nicht der Stärkste, ja, doch für dich reicht es noch
\nBis du merkst, dass du dir dieses Grab allein geschaufelt hast
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\n[Outro: ScReamout]
\nIch würde das ruh'n lassen, Sticheleien sind für mich überhaupt kein Problem. Aber Sticheleien, nachdem man jemandem die Hand reicht, die sind für mich 'n Problem
\nMan steht zusamm'n oder man fällt zusamm'n, entweder beide klären es oder keiner klärt es. Man steht zusamm'n oder man fällt zusamm'n
\nMan steht zusamm'n oder man fällt zusamm'n
\nMan steht zusamm'n oder man fällt zusamm'n
\nMan steht zusamm'n oder man fällt zusamm'n
\nMan steht zusamm'n oder man fällt zusamm'n\n\n