[Verse 1]
Ab und zu, nicht immer, sitz' ich da-ja-ja
Meine Lippen verschlossen, meine Augen zu, na klar-ja
Das Vertrau’n zu dieser Welt zerschellt und verfällt
Keiner gibt ein' Scheiß, wenn der Hunger wieder bellt
Bow-Wow, tief innerlich geh' ich aus wie ein Licht
Habe Angst, dass die Dämmerung bald anbricht
War-rum, wieso, weshalb diese Frage
Wohl bekannt und mitgefühlt bei jeder Reportage
Und in welchem Buche steht geschrieben, dass man töten soll?
Nirgendwo, jawohl, weil es ist grauenvoll
Sowohl, auch, warum dies und das
Nur die dummen Menschen schlagen zu aus Wut und Hass
Ihr solltet erst lassen and’re Rassen zu hassen
Sonst vermasseln wir die Gassen die uns jeden Tag umfassen
Die Welt in der wir leben ist wie ein Aquarium
Lässt man erst mal Wasser raus, macht es laut bumm
[Chorus]
Ich fühl' den Hass in mir
Ich fühl' den Hass so tief in mir
Wir machen uns nun sogar
Wer ist wohl morgen im Visier?
Öffnet eure Augen
Hört auf, wegzuschau'n
Ich fühl' den Hass in mir
Ich fühl' den Hass so tief in mir
[Verse 2]
Unsere Eltern, Großeltern, Geschwister und wir
Wir sind schon jahrelang hier, und werden gejagt wie ein Tier
Was geschah ist offenbar unumwandelbar bizarr
Der rechte Hass, die Angst und ihr Scheiß-Kommentar
Die ganze Welt besteht aus Hass und Rassistenschmatz
Sie labern hier, sie labern da, für uns wär' hier kein Platz
Wir müssen uns erheben - zusamm'n dagegen streben
Uns niemals zu ergeben - und Rassismus wegzufegen
(Fickt ihn weg, fickt ihn weg!) - weg, weg mit dem Dreck
So, dass uns’re Eltern kriegen niemals mehr ein’ Schreck
Der Schreck steckt in den Knochen - doch was hab'n wir verbrochen?
Ihr habt uns viel versprochen und das wurd’ dann doch gebrochen!
[Chorus]
Ich fühl' den Hass in mir
Ich fühl' den Hass so tief in mir
Wir machen uns nun sogar
Wer ist wohl morgen im Visier?
Öffnet eure Augen
Hört auf, wegzuschau'n
Ich fühl’ den Hass in mir
Ich fühl' den Hass so tief in mir
[Bridge - Instrumental]
[Verse 3]
Schreck, oh Schreck und begrubt ihn für sehr lange
Fast fünfzig Jahre später zischt er wieder wie 'ne Schlange
Ihr erzählt der Welt, ihr habt's im Griff, an der Geschichte ist nichts dran
Ihr glaubt wohl wir sind dumm und glauben euren Kram
Sie brennen und sie morden, ja-gen uns in Horden
Ihr schaut dabei nur zu und verschwindet dann im nu
Zahlreiche Projekte entsteh'n ohne Effekte
Der Hintergrund ist klar doch fehlen die Talente
Furcht erregt, unüberlegt handelt man aus Hass
Die Gesetze steh'n geschrieben doch zerbrechen sie wie Glas
Dunk'le Wolken ziehen auf, vertreiben des Adlers Glanz
Vertreiben das Gute im Menschen, rufen die Söhne Karakans
Tränen ohne Wiederkehr zerfließen dann im toten Meer
Vom Winde verweht - wie ein Spiel: Ohne Gewähr
Ich schrieb diese Sätze im Glauben an das Gute
Doch der Hass wird geschrieben von Leuten wie beschrieben
[Verse 4]
Tränen, Schweiß, zerreißt und weißt, ich kann's nicht fassen
Es klingt sehr streng im Menschengedräng', wir sind dabei zu hassen
Die Massen im End', sehr bedenklich, folgen unausdenklich
In Heimen, wenn sie weinen, hörst du sie Klagelieder reimen?
Schwester, nenn mich Bruder, hmm, oder mein Bester
Brüder, seid wachsam und verteidigt eure Nester
Lichter, Lob zum [?], Erkenntnis, Medienblicks-Geschenk
Die ganze Welt sah zu und fiel rein auf ihren Trick
Politik, Kammer, Wut, Tribut, verlor'ner Überblick
Das Gelaber Idiotie, die Sympathie nur Theorie, geschickt
Religion erzwungen, müssen lern'n sich zu versteh'n
Hand in Hand durchs Leben geh'n, sonst wird die Erde untergeh'n
[Chorus]
Ich fühl' den Hass in mir
Ich fühl' den Hass so tief in mir
Wir machen uns nun sogar
Wer ist wohl morgen im Visier?
Öffnet eure Augen
Hört auf, wegzuschau'n
Ich fühl' den Hass in mir
Ich fühl' den Hass so tief in mir
Ich fühl' den Hass in mir
Ich fühl' den Hass so tief in mir
Wir machen uns nun sogar
Wer ist wohl morgen im Visier?
Öffnet eure Augen
Hört auf, wegzuschau'n
Ich fühl' den Hass in mir
Ich fühl' den Hass so tief in mir
[Outro - Instrumental]
[Skit]