[Intro]
"Wir Idols sind sowas wie Götzenbilder, oder? Dann sind Lügen die Magie, die uns zum Strahlen bringt. Naja, denn Lügen sind die höchste Form der Liebe."
[Part 1]
Es geht wiedermal um Angst, Angst davor sie könnten es seh‘n, das
Mülldepot aus Cutouts ihrer Körbe voll Takes, das
Hirnvolum‘n in Köpfen vor Szen‘n, klar
Längst überschritten wie bei Abdomen-Scans die Röntgengerätschaft
Sieh’ wöchentlich steht er, vor den Knöpfen, er dreht Schalter
Nochmal back, noch nicht perfekt, für die Völker, sie seh'n Mankos
Drum‘ Cursors zu Gains, macht meinen Körper nun stählern
Alles Gräueltaten aus der Hölle wie Sheytan
Call’ Bluffs, sag doch „Hater“, wöchentlich Face-Brushes
In Lightroom, Making-Ofs reichen für zwölf oder mehr Jahre
An Folgen für Daily-Soaps, braucht der Möchtegern-Fame Bravos?
Oder kämpft ihr mit der Angst wie Äs Nödt in dem Bleach-Arc
Dass wenn die getröpfelte Creme nachlässt, ein bröckliger Fade alles
Um sie vollkomm’n zerstört, was ihn‘n Trän‘n an die
Augenlider treibt? Die Entblößung, sie steh‘n nackt da
Werf sie Ahn‘n zum Fraß vor, sind sie auch Götter wie Hera
[Hook]
Alles für die Stimmen aus den Mengen, sieh
Der Rest wiegt in den Ranken ihrer Ächtnis, flieh
Ins Exil mit Gedanken, ist nicht Prächt das Ziel
Verruh’, du Melodie
Die die schreckliche Wahrheit dieser Welt nicht aus ihren Klängen siebt
Ein Ventil, seht die Masken, alle Lächeln schief
Vom Bett schrie er zum Vater, die Plazenta trieft
Das Blut der Elegie
[Part 2]
Es wirkt wie‘n Parodie-Vid-Drehset mit den Lambomietverträgen
Film‘n bei Bahnhofsspielotheken Narco-Dealerszenen, Agoniegeschehen
Macht aus Harmonieerleben Capoleaderfehden
Dreht ihn‘n das Gas ab so wie Embargobriefdekrete, es geht
Nicht mehr um Realness, sieh Mädels füll’n den Harem
Am edlen Suaree-Abend, die Prämien von den Damen
Will ich nicht seh‘n, nicht das System dieses Lehnsadels
Doch Worte Luft für euch, als wär ich Levy und ihr Gajeel
Die Themen vergeh‘n, stets gleiche Neo-Ideen
Seht nicht die Realität, schwebt in die Sphären gelähmt
Strebt zum beseelten Gebet, hebt dort das Lebensgefäß
Nehmt eure Sera und dreht Schädel zu Neonschriftreklamen
Der Hedonist bebt prahlend, Rap-MC-Pathos
Doch wechselt Texte oder Flexes, kein Ecstasy, ad hoc
So wie die spritzende Spinne, woll’n Fanmobs die Junks doch
Und ihr habt’n Rückfall nach dem Aufschrei wie Emily Armstrong
[Hook]
Alles für die Stimmen aus den Mengen, sieh
Der Rest wiegt in den Ranken ihrer Ächtnis, flieh
Ins Exil mit Gedanken, ist nicht Prächt das Ziel
Verruh’, du Melodie
Die die schreckliche Wahrheit dieser Welt nicht aus ihren Klängen siebt
Ein Ventil, seht die Masken, alle Lächeln schief
Vom Bett schrie er zum Vater, die Plazenta trieft
Das Blut der Elegie
[Part 3]
Nun verschwinden auch die Träumer in Bars und Hip-Hop-Lines
Im Hintergrund, wie die Treue zum Anspruch, das Volk schweigt noch
Mit Boybandfassaden erfolgreich
Oshi no Ko zeigt bereits was auf die Leute zurast in ihr'm Spotlight
Sie werd‘n dafür teuer bezahl‘n wie in Snob-Lifes
Doch es gibt weiter scheuklappentragend für Pop-Styles
Regen Austausch wie beim Freund Kageyamas in Mob Psycho
Sie woll’n Mäuse abgrasen, nicht Top-Five sein
Aus Verseh‘n in euch als wärn’s Waffen von Hawkeye
Das Denken, ihre Häupter sind klar und vollkomm’n frei
Passiert automatisch, freundliche Art in den Vlogs zeig‘n
Und es verschlingt dich wie Heuschreckenplagen das Korn, Guys
Mit hartem Schatten wie Gebäude bei strahlendem Sonn‘nschein
Johlt nicht zu Teufelsgebaren der Gottheit
Und holt euch die vergessenen Erinnerungen
Jetzt wieder nach oben so wie Freude in Alles steht Kopf 1
[Hook]
Alles für die Stimmen aus den Mengen, sieh
Der Rest wiegt in den Ranken ihrer Ächtnis, flieh
Ins Exil mit Gedanken, ist nicht Prächt das Ziel
Verruh’, du Melodie
Die die schreckliche Wahrheit dieser Welt nicht aus ihren Klängen siebt
Ein Ventil, seht die Masken, alle Lächeln schief
Vom Bett schrie er zum Vater, die Plazenta trieft
Das Blut der Elegie
Alles für die Stimmen aus den Mengen, sieh
Der Rest wiegt in den Ranken ihrer Ächtnis, flieh
Ins Exil mit Gedanken, ist nicht Prächt das Ziel
Verruh’, du Melodie
Die die schreckliche Wahrheit dieser Welt nicht aus ihren Klängen siebt
Ein Ventil, seht die Masken, alle Lächeln schief
Vom Bett schrie er zum Vater, die Plazenta trieft
Das Blut der Elegie