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Blut Lyrics by Mois, Maestro (DEU)

FML

2021

15695

[Songtext zu „Blut“ ft. Pietro Lombardi, RAMO, Sarhad, Sinan-G, Z, Azzi Memo, Fard, KAY AY, King Khalil, Manuellsen, Massiv & Mert]
\n
\n[Part 1: Massiv]
\nKannst du kleine Kinder leiden seh'n?
\nKannst du harte Männer weinen seh'n?
\nSchau, wie Mütter auf der Straße steh'n
\nWährend jeder sich nach Frieden sehnt
\nZertritt man Menschen ihre Seele, wir verwelken hier wie Orchideen
\nGedanklich sind wir alle gleich
\nWir haben ein'n Gott, ein Leben, einen Raum, еine Zeit
\nHier, wo Mеnschen wegen Fahnen frier'n
\nHier, wo Menschen all den Hass in den abgetrennten Beinen spür'n
\nPapa bekam 'ne Kugel zwischen seine Stirn
\nMama wurd vergewaltigt draußen vor der Tür
\nErzähl mir nicht, dass du 'ne Fahne liebst
\nWährend hasserfüllte Männer mit 'ner Waffe durch die Straßen ziehen (Komm)
\n
\n[Part 2: Manuellsen]
\nPott 45, Mois, ich weiß es seit dem Jugendheim
\nIn meiner Stadt fängst du für die falschen Farben eine Kugel ein
\nDicka, ich hab' Blut vor meiner Crew geweint
\nAls O. da angeschossen lag, sah ich das Leben auf einmal lupenrein
\nHeh, Ghetto, Habibi
\nSchüsse von der Harley, Mois, ihr taggt nur Graffiti
\nJeden Tag aufs Neue, immer schlimmer, aber gib ihm
\nM. Bilo, Mois, für immer Bloody-City, was los?
\n
\n[Hook: Sarhad & Azzi Memo]
\nSind geflohen vor Kriegen
\nUnter Tränen, die fließen
\nJa, wir streben nach Frieden
\nDenn wir bluten alle gleich hier, ob arm oder reich
\nSind geflohen vor Kriegen (Ey)
\nUnter Tränen, die fließen (Ey)
\nJa, wir streben nach Frieden (Ey)
\nJa, wir teil'n dasselbe Leid, ja, ob Schwarz oder Weiß (Ey, ja)
\n
\n[Part 3: Azzi Memo]
\nDenkst du, es ist einfach? Flucht aus der Heimat
\nKugelhagel – Vater hält sein totes Kind in sei'm Arm
\nFrüher war'n es Wolkenkratzer, Städte, bis sie eindrang'n
\nHeute sind es roll'nde Panzer, Schutt und Asche – mein Land
\nMann, verflucht sei Politik und jene, die regier'n
\nDenn während sie verdienen, sind wir Menschen am verlier'n
\nDeshalb werd' ich niemals schweigen, ball' die Hand zu einer Faust
\nDenn wer weiß schon, vielleicht ist der Krieg morgen vor deinem Haus
\nWas dann, Digga? (Hah)
\n
\n[Part 4: RAMO]
\nIch kenne die Armut und die Angst
\nDas Gefühl jemand zu sein, auch mit Barfuß durch die Slums
\nSo viel Ungerechtigkeit, so viel Hunger, so viel Leid
\nSo viel Kummer, so viel Streit, so viel Munition verteilt, ah
\nRiesenkonzerne pumpen Wasser aus dem Boden
\nHundert Meter weiter verdursten paar Kinder auf dem Boden
\nAuf deinem Boden starben sehr große Männer
\nSehr starke Frauen, befestigt an Ketten wie paar Lämmer
\nAh, sag mir, weißt du, was Krieg ist?
\nDie Deepness, wenn man dir alles nimmt, was dir lieb ist?
\nZersiebt durch 'ne Kugel, die dich fickt und ihr Ziel trifft
\nZertrümmert tausend Träume, deshalb fick' ich auf Realness, ey
\n
\n[Hook: Sarhad]
\nGeflohen vor Kriegen
\nUnter Tränen, die fließen
\nJa, wir streben nach Frieden
\nDenn wir bluten alle gleich hier, ob arm oder reich
\nGeflohen vor Kriegen (Ey)
\nUnter Tränen, die fließen (Ey)
\nJa, wir streben nach Frieden (Ey)
\nJa, wir teil'n dasselbe Leid, ja, ob Schwarz oder Weiß
\n
\n[Part 5: Fard]
\nMach dir kein'n Kopf, mein Schatz, ich schwöre dir, ich kehr' bald heim
\nIn diesem Krieg bleibt leider keine Zeit, um fair zu sein
\nKüss' meine Tochter, sag ihr, ich lass' euch nie mehr allein
\nEin Blatt Papier, um mit der ganzen Welt mein'n Schmerz zu teil'n
\nIch sitz' hier fest in diesem gottverdammten Schützengraben
\nUnd frag' mich, ob die feindlichen Truppen auch Mütter haben
\nMama, mach dir keine Sorgen, bitte glaub dadran
\nDass wir uns wiederseh'n, auch wenn dein Sohn nicht zaubern kann
\nWas soll der Scheiß? Wozu sitz' ich hier und kämpfe noch
\nWenn der Tod mir gegenübersitzt und in die Fresse rotzt?
\nFür Politik und Macht in den Krieg geschickt
\nBis bald, mein Schatz, PS: Ich liebe dich
\n
\n[Part 6: Mert]
\nEs ist Frust, wenn ein Kind stirbt
\nGuck, ein Schuss trifft die Brust, wenn ein Kind stirbt
\nUnd dann die Mutter weint, der Vater nicht mehr reden kann
\nUnd keiner seine Tränen sah, weil danach gleich ein Regen kam
\nUnd die Menschen hier sind kalt
\nKeiner hört mir zu, doch der Glaube gibt mir Halt
\nUnd der Tag (Tzeh), er wirkt leblos, wenn Mama weint
\nIch stehe bloß so leblos, weil Mama weint
\n
\n[Part 7: Z]
\nIch brauch' Licht in dieser dunklen Welt (Welt)
\nWo in Not jeder Zweite dir den Rücken stählt
\nDie Welt ist dunkel, Menschen zählen Zeit
\nSelbst beim Essen regnet's Streit, sie entfremden sich vor Neid
\nEs ist (Nichts), es ist nichts, was dem Sinn entspricht (Nein)
\nSie gucken in den Spiegel, schreien: „Nein, das bin ich nicht“
\nIch will raus, ich will frei sein wie Adler
\nKeine Kraft zu erblicken, wie ein Teil von mir abstarb
\n
\n[Hook: Sarhad]
\nSind geflohen vor Kriegen
\nUnter Tränen, die fließen
\nJa, wir streben nach Frieden
\nDenn wir bluten alle gleich hier, ob arm oder reich
\nGeflohen vor Kriegen (Ey)
\nUnter Tränen, die fließen (Ey)
\nJa, wir streben nach Frieden (Ey)
\nJa, wir teil'n dasselbe Leid, ja, ob Schwarz oder Weiß
\n
\n[Part 8: King Khalil]
\nAh, Adrenalin, Waffe zieh'n, Bandenkrieg
\nWest-Berlin, wo der Bulle sich 'ne Nase zieht
\nCheck! Von Randbezirk zu Randbezirk
\nWir komm'n klar, wenn die Kasse stimmt, ganz bestimmt
\nWie bedauerlich eure Politik
\nWenn euch einer glaubt, ist er taub und blind
\nWir sind kriminell, das sind die Geister, die ihr rieft
\nWenn es Krieg gibt, ist alles wie ein Spiel (Kuku)
\n
\n[Part 9: Sinan-G]
\nJedes Mal, wenn ein Mensch stirbt, ja, dann sterb' ich auch
\nIch seh' den Sheytan und merke, sein Plan geht auf
\nBöse Menschen gibt es überall, ich erkenne sie (Erkenne sie)
\nDie Kugel in der Brust brennt wie Hennessy
\nFlohen nach Deutschland, ich wurde Gangmember
\nWar ein Täter, anonym unter dem Bandana
\nAus dem Krieg auf dem Weg in Teufels Küche
\nWenn ich nachts liege, hör' ich eure Schüsse (Pah, pah)
\nIch schäme mich vor Gott, weil wir schwiegen
\nKleine Kinder, die in Blutlachen liegen
\nUnd das alles nur für Geld und Intrigen
\nIch falte meine Hände und bete für Frieden
\n
\n[Part 10: Kay Ay]
\nTag für Tag Kugelhagel auf die Hauptstadt
\nMenschen töten – ist das alles, was ihr drauf habt?
\nZivilisten voller Leid, Mutter trägt ihr'n toten Sohn
\nKinder sind am weinen, weil Soldaten ballern ohne Grund
\nBlick in die Augen des Mannes, der seine Kinder verlor
\nMal im Ernst, wurden sie etwa zum Töten geboren?
\nDoch insha'Allah herrscht irgendwann hier Frieden
\nKein Leid und nie wieder diese Kriege
\n
\n[Hook: Sarhad]
\nSind geflohen vor Kriegen
\nUnter Tränen, die fließen
\nJa, wir streben nach Frieden
\nDenn wir bluten alle gleich hier, ob arm oder reich
\nGeflohen vor Kriegen (Ey)
\nUnter Tränen, die fließen (Ey)
\nJa, wir streben nach Frieden (Ey)
\nJa, wir teil'n dasselbe Leid, ja, ob Schwarz oder Weiß
\n
\n[Part 11: Pietro Lombardi]
\nWarum hasst mich die Liebe? (Warum hasst uns die Liebe?)
\nJahrelang auf der Suche nach Glück (Jahrelang auf der Suche)
\nWir fanden nur Kriege
\nFür jede Kugel verlier'n wir ein Stück
\nWir wollen doch nur raus aus diesem Loch
\nDas Kind in uns weint, will Frieden, doch
\nWir finden alles außer Liebe
\nBitte Gott, schenk uns Frieden (Gott, schenk uns Frieden)
\n
\n[Part 12: Maestro]
\nDas Bild in seinem Spiegel ist schwarz
\nEs gibt schon so lange Kriege, dass er Frieden vergaß
\nHat geackert und gekämpft, wurde dann zum Leutnant
\nAls die Bomben fielen, musste er nach Deutschland
\nEr nahm nur seine Tochter mit dahin
\nDas Boot, war so voll, dass er dachte, dass es sinkt
\nDrüben angekommen, wurde er getreten und bespuckt
\nEin aufrechter Mann, doch er fühlte sich wie Schmutz
\nEin paar Männer wollten, dass er wieder geht
\nSie warten, es ist spät, legten Feuer, als er schläft
\nAuch wenn jeder später nur von einem Opfer spricht
\nKonnte er sich retten, seine Tochter nicht
\n
\n[Part 13: Mois]
\nVor zwanzig Jahren kamen wir nur mit 'nem Koffer
\nLießen alles hinter uns, doch niemals locker
\nAuch wenn damals leider keiner meine Tränen sah
\nWürd' ich keinem wünschen, was ich damals schon gesehen hab'
\nHeute ist das meiste Lachen nur gespielt
\nDenn wir haben nie gelernt, dass es gute Seiten gibt
\nReden immer nur vom Frieden, doch verkaufen ihn an Krieg
\nJa, der Mörder ist nicht immer nur der Eine, der dann schießt
\nHeute reden alle davon, dass sie Krieg woll'n
\nIch wollte euer Leben, meins war nie toll
\nJa, ich musste immer hart sein
\nImmer voll auf Hundert, doch ich kämpfe weiter tagaus, tagein
\n
\n[Hook: Sarhad]
\nSind geflohen vor Kriegen (Ey)
\nUnter Tränen, die fließen (Ey)
\nJa, wir streben nach Frieden (Ey)
\nJa, wir teil'n dasselbe Leid, ja, ob Schwarz oder Weiß
\nSind geflohen vor Kriegen
\nUnter Tränen, die fließen
\nJa, wir streben nach Frieden
\nDenn wir bluten alle gleich hier, ob arm oder reich\n\n

About “Blut” by Mois

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"Blut" is performed by Mois, Maestro (DEU). from the album "FML" in 2021 This page provides the full lyric text for fans who want to sing along, study the songwriting, or compare versions across releases. Lyrks organizes lyrics by artist and song slug so you can bookmark and share a stable URL. Music lyrics help listeners connect with emotion, narrative, and rhythm in a track. Whether you are learning English, researching a favorite chorus, or preparing for karaoke, having accurate line breaks and section labels (verse, chorus, bridge) makes the experience easier. We link to the official artist profile on Lyrks where available, including biography snippets, top songs, and chart placements when we have that data. If you enjoy "Blut", explore more songs by Mois, Maestro (DEU) using the links below. Chart and trending pages on Lyrks highlight what listeners are searching for this week. For copyright or correction requests, see our DMCA and contact pages.

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