Verse 1:
Der, der burschikos und hemdsärmelig/
Den Groupiehoes die Enddärme fickt/
Sie hat es immer noch nicht satt, jeden Clown zu blasen/
Deine Hoe scheint noch immer alle Latten am Gaum' zu haben/
Krank, wenn es aus wär' morgen/ Gäb's Volk, das würd' auf dem Weg zu meinem Begräbnis nur schnell noch einen Tankstellenstrauß besorgen/
Ist keine gerechte Welt/ Insbesondre im Deutschrap nicht
Ich hab' so viel Talent, und um all die Andern ist es so schlecht bestellt/
Die meisten sind ein technisches Fossil, sprechendes Dos-Spiel/
Sie wollen den Höhenflug par force, auf Biegen und Brechen und oszil-/
Lieren, das Flugzeug schwankt und sie geraten ins Schlingern/
Sie handeln mit der Störrischkeit von schlecht gearteten Kindern/
Du bist keine gescheite, sondern gescheiterte Existenz,/
Du würdest sogar mehr Respekt kriegen, wenn du nen gebiteten Text kredenzt/
Und ich weiß nicht, obs schlimmer ist, zu rappen, dass man jemandes Mutter flach legt/
Oder dass der Spast adoptiert ist, und die Fotze keinen abkriegt/
Hook:
Ich geh zu einem Freudenmädchen/
Wohlgeformt und in schickem Dress/
Doch im Raum glimmen gar keine Räucherstäbchen/
Die Art distanziert und kein bisschen kess/
Ohne Vorspiel versucht sie, ihn reinzuschieben/
Ich will fummeln, aber sie weist es ab/
Ihre Einsatzbereitschaft ist klein geblieben/
Die Zeit um, und es hat ein Scheiß geklappt/
Verse 2:
Backpacker, die fanatisiert fantasieren/
Dass sie auf Canabis schier randalieren/
Harte Jungs, denen das Feingefühl bei Wortspielen fehlt/
Haben ein verzerrtes Selbstbild so wie Dorian Gray/
Ihre Texte sind nicht vollkomm', ihre Flows sind nie dessiniert/
Ihre Reime sind desaströs, aber groß ist die Fresse hier/
Dieser hohlen Typen, von denen jeder wie Polypen emporschießt/
Der Beilschwinger, Heilsbringer mäht jeden, der die Lyrics nur vorliest/
Ich nutz' den elaborierten Code, der ganze Rest sind depperte Schulabbrecher/
Differenzierter, ab jetzt ist der beste Rapper ein guter Rapper/
Was gibts sonst noch zu sagen? Ich bin Archetyp, bin das Urbild/
Sorg' für stark zerrüttende Einschläge im Machtgefüge des Durchschnitts/
Und mehr fällt mir nicht ein zu dem Themenbereich/
Also rapp' ich halt Lines über jeglichen Scheiß/
Was für Ehefrau, ich will nen Typen, der den Haushalt schmeißt/
Durch den Saustall eilt, währnd' ich seine lauthals kreischende Frau knall', weischt?/
Verse 3:
Der, der im Festraum stets am Rand hockt, häufig ganz alleine/
Titel-Anwärter "bestaussehnd'ster Amokläufer aller Zeiten"/
Sieh mich mich in tief gestreutem Selbsthass verbohren/
Kein Emo, hab' nur vielen Leuten etwas geschworen/
Bezüglich der formvollendeten Ornamente in den Unterarmen/
Hordenmenschen sind enorm begrenzt in ihren Grundannahmen/
Schubladendenken, und auf's Augenscheinliche eingeschossen/
Eigenschaften, die an ihrer Schlauigkeit sichtlich zweifeln lassen/
Bei dir wähn' sich hübsche Püppchen schon homoerotisch/
Zwei X-Beine, doch nicht ein einziges Y-Chromosom/
Und die Weiber wollen saugen, guck, ein Dreigespann von Frauen/
Balgt sich um das Privileg so wie die Graien um das Auge/
Du behauptest, du seist Sexgott und verbreitest sogar Lehrdichtung/
Doch bist in echt so lahm, sogar die Zeit kriegst du nur schwerlich rum/
Deine Schlampe macht mich beim Kochen in der Nobelküche voll fertig/
Doch ich tret' ihr mehrmals vor'n Kopf, dann hat sie Oberstübchen mit Herdblick/